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Gartenfolie – Frost- oder Unkrautschutz im Garten

Gartenfolie bezeichnet umgangssprachlich eigentlich zwei unterschiedliche Folienarten. Die eine schützt die Pflanzen vor Kälte und Frost und die andere verhindert das Wachstum von Unkraut in Beeten oder auf Wegen.

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Normalerweise bezeichnet der Gärtner mit dem Begriff Gartenfolie eine Folie, die Pflanzen vor Frost und Kälte schützt. Diese eignet sich nicht nur zum Abdecken von bodennahen Gewächsen, wie zum Beispiel Gemüse oder Erdbeeren, sondern auch zum Umwickeln von Sträuchern oder anderen Gewächsen, die etwas empfindlich auf Kälte reagieren. Andererseits bezeichnen Viele eine Unkrautfolie ebenso als Gartenfolie. Diese ist auch unter den Namen Mulchfolie, Unkrautvlies und Mulchvlies bekannt. Hier handelt sich sozusagen um eine Schicht die zwischen Erde und Mulch verlegt wird und die das Wachstum von Unkraut verhindert. Deswegen könnten die Unterschiede bei der Anwendung nicht größer sein und einen Vergleich gibt es eigentlich nicht.

Was ist eine Gartenfolie?

Bei einer Gartenfolie handelt es sich im Grunde genommen um ein Vlies aus PP, bei welchem die Produktion ohne weitere Chemie stattfindet. Deswegen ist es als natürlich und nicht als gefährdend für die Natur einzustufen. Es schützt wirksam gegen Frost und unter idealen Bedingungen lässt sich damit ein zwei- bis dreiwöchiger Erntevorsprung erreichen. Allerdings bezeichnen auch viele ein herkömmliches Mulchvlies als Gartenvlies. Dieses wird als Zwischenschicht eingesetzt, um das Wachstum von Unkraut einzudämmen. Es wird ähnlich hergestellt, aber ganz anders eingesetzt.

Wie wird eine Gartenfolie eingesetzt?

einsatzgebiet Je nachdem für welchen Zweck der Pflanzenfreund die Gartenfolie auswählt ist der Einsatz sehr vielseitig. Die normale Gartenfolie lässt sich am ehesten mit einer natürlichen Klimaanlage vergleichen. Sie sorgt dafür, dass den Pflanzen mehr Wärme zur Verfügung steht und sie so vor Frost geschützt sind. Trotzdem kann die Luft durch kleinste Löcher zirkulieren, so dass kein Schwitzwasser und Schimmel entstehen kann. Sie eignet sich unter anderem für die frühe Anzucht von Gemüse oder anderen bodennahen Gewächsen, wie beispielsweise Erdbeeren. Hier kann der Gärtner durch den richtigen Einsatz einer Gartenfolie einen Wachstumsvorsprung von mindestens zwei oder drei Wochen erreichen. Anders sieht es hingegen aus, wenn die Gartenfolie als Mulchfolie zum Einsatz kommt. Hier kommt sie als Trennschicht zwischen Erde und einer Mulchschicht zur Anwendung, um das Wachstum von Unkraut zu verhindern. Nachdem die Gartenfolie in dieser Variante atmungsaktiv und wasserdurchlässig ist, schädigt sie nicht die Pflanzen.

Anwendung

anwendung Der Einsatzzweck ist entscheidend bei der Anwendung von Gartenfolie. Kommt es als Kälteschutz zum Einsatz, so kann der Pflanzenfreund empfindliches Grün mit der Folie umwickeln oder luftig abdecken, um einen Frostschaden zu verhindern. Wer es richtig anwendet kann mit einem Kälteschutzvlies eine wärmende Luftschicht bilden, die Temperaturen von minus 10 Grad oder mehr zu überbrücken möglich macht. Als Unkrautfolie hingegen muss der Hobbygärtner es direkt auf der Erde auslegen. Darüber kommt dann noch eine entsprechende Mulch- oder Steinschicht. Je nach Einsatzzweck gibt es auch von dieser Gartenfolie unterschiedliche stärken. Denn als Schutz vor Unkraut unter einem Weg ist die Folie wesentlich mehr Belastungen ausgesetzt, als es in einem Beet der Fall ist. Deswegen empfiehlt es sich hier eine dickere Gartenfolie auszuwählen. Beim Verlegen gilt es darauf zu achten, dass sich die einzelnen Bahnen überlappen, damit sich kein Unkraut dazwischen hervorschieben kann. Ein Kreuzschnitt ist das Mittel der Wahl, um Löcher für Pflanzen zu schaffen. Er passt sich nicht nur den Gegebenheiten, sondern auch dem Wachstum an. Trotzdem deckt er den Bodenbereich noch ab, dass kein Unkraut direkt neben der Pflanze hervorsprießen kann.

Lagerung

lagerung Gartenfolie lässt sich, egal in welcher Variante, eigentlich problemlos lagern. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Folie als großer Bogen oder auf einer Rolle geliefert wird. In beiden Formen lassen sich Reste ganz gut aufbewahren. Lediglich feucht sollte es im Lagerraum nicht sein, da sich ansonsten zwischen den einzelnen Schichten im schlimmsten Falle Feuchtigkeit bilden kann.

Was gilt es bei der Gartenfolie zu beachten?

beachten Je nachdem für welchen Verwendungszweck die Gartenfolie sein soll, ist auf deren Stärke zu achten. Beim Einsatz zum Schutz gegen Frost, kommt es darauf an, welcher bei der entsprechenden Pflanze benötigt wird. Je höher der Schutz sein soll, desto dicker sollte das Gartenvlies sein. Als Unkrautfolie hingegen kommt es darauf an, wo sein Einsatzort ist. In einem Beet, ist die Beanspruchung nicht so enorm, wie zum Beispiel als Trennschicht unter einem Weg. Weshalb bei letzterer Verwendung immer eine stärkere Gartenfolie in Betracht kommen sollte.

Vorteile

vorteile
  • Leicht zu handhaben
  • Witterungsbeständig
  • Schützt gegen Frost oder Unkraut

Nachteile

nachteile
  • Verlegung in Bahnen etwas kompliziert
  • Preis bei großen Flächen

Alternativen zur Gartenfolie

alternativen Der Verwendungszweck ist entscheidend für die Alternativen der Gartenfolie. Wird sie als Unkrautfolie eingesetzt bestehen die einzigen Alternativen aus Mulchschichten, wie beispielsweise aus Hackschnitzeln, Rindenmulch oder Grasabschnitten. Diese können das Wachstum von Unkraut zwar nicht ganz eindämmen, aber dennoch in gewissem Maße verhindern. Kommt die Gartenfolie allerdings als Schutz vor Frost zur Anwendung, so gibt es einigen Alternativen, beispielsweise Jutesäcke oder Bastmatten. Für Frühgemüse eignen sich auch Frühbeete oder Gewächshäuser.